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Elektrowerkzeug

Elektrowerkzeug

Das Elektrowerkzeug hat heute in den meisten Branchen das rein manuelle Werkzeug abgelöst. Die arbeitserleichternde Wirkung dieser Tatsache ist unübersehbar, hat aber auch dazu beigetragen, dass viele Menschen sich heute als Heimwerker mit einem großangelegten Maschinenpark ausstatten, so dass man mit Fug und Recht behaupten kann, dass die Maschinelle Technik sich zu einem eigenen großen Markt entwickelt hat, der dem Gedanken des "Do it yourself" ständig neue Nahrung gibt.

Das Einsatzgebiet ist so vielseitg wie die Heimwerker Kenntnisse oder - Bedürfnisse: Elektrowerkzeuge zum Bohren , Schleifen, Sägen, Messen, Hobeln und Schrauben sind in großer Vielzahl, mit sehr unterschiedlichen Qualitäten, Leistungsmöglichkeiten und Preisklassen auf dem Markt. Für jedes dieser oben genannten Geräte gibt es noch Unterkategorien (Z.B. Schlagbohrer und Hammerbohrer), das sich für unterschiedliche Einsatzgebiete eignet und zahlreiches Zubehör. Das wichtigste Kriterium dabei ist, die Leistungsstärke (Volt), die nicht zu gering bemessen sein sollte, die Sicherheitsausstattung eines Gerätes (z.B: automatische Abschaltung unter bestimmten Gegebenheiten und die Garantie einer langen Nachkaufbarkeit von Verschleißteilen.

Besondere Beachtung sollte man bei dem Einsatz von Elektrowerkzeugen auch dem Thema Gesundheit schenken. Da geht es nicht nur um die Lärmbelastung der Maschinen, die u.U. den Einsatz von Ohrenschützen geboten ercheinen lassen sondern auch um die Hand-Arm Vibration, die z.B. durch die Unwucht ( Trennschleifer) der laufenden Elektrowerkzeuge entsteht. Zur Eigenvibration hinzu kommt die Vibrationsbelastung, die bei der Bearbeitung eines bestimmten Werkstoffes festzustellen ist, und die durch die Gerätegriffe über die Hände, die Handgelenke in die Unterarme, Ellbogen und Oberarme übertragen wird. Gelenke und Umgebungsgewebe können dabei Schaden erleiden und deshalb ist beim Kauf von Elektro-werkzeug auch auf die Vibrationsbelastung zu achten, die auf der Geräteverpackung angegeben sein müssen. Man kann diese Belastungen nicht generell berechnen, aber wiederum durch reichhaltig Zubehör (Kosten!) minimieren. Am besten ist, man macht sich mit Hilfe eines Vibrationskalkulators über die Belastungen kundig, wie es z.B. auf der Website der Firma Bosch angeboten wird. Eine Übersicht über gängige Werkzeuge finden Sie unter https://www.heimwerker-zentrum.de/werkzeuge.

Fazit: Für den Heimwerker sind oftmals schon Geräte geeignet, die als Sets in Koffern angeboten, einen günstigen Gesamtpreis erzielen. Wer allerdings täglich mit dem Elektrowerkzeug arbeiten muss, sollte Gebrauchs- wie Gesundheitskriterien neben Qualitätskriterien, Garantie- und Kundenservice gelten lassen.

Werkzeugakkus

Werkzeugakkus haben seit ihrer Einführung auf dem Markt sowohl für Heimwerker wie auch für Profis eine neue Art von Mobilität geschaffen, die viele Arbeitsgeräte ohne Leistungseinbuße unabhängig vom Stromnetz (Kabel) machen. Werkzeugakkus haben eine hohe Leistungsdauer und sind nach kompletter Aufladung im vollen Umfang bereit für den Einsatz.
Was sind Werkzeugakkus?

Es sind wiederaufladbare Zellen, die im Verbund miteinander eine Batterie ergeben, die gemäß ihrem Umfang (Anzahl der Zellen) die Leistung bringt. Werkzeugakkus sind sogenannte galvanische Elemente, das sind Behälter mit zwei Elektroden unterschiedlicher chemischer Substanzen (NiCd,die älteste Akku Generation, NiMH,die mittlere Generation, Li-ION, die neueste Akkutechnik), die von einem Akkuladegerät aufgeladen werden. Der Handwerker, der sein Werkzeug höher in der Frequenz des Einsatzes belastet als der Heimwerker, benötigt Schnellladegeräte.

Bevor Werkzeugakkus eingesetzt werden können muss man sie 12-14 Stunden aufladen. Noch besser ist es, wenn man sie zusätzlich 2-4 mal ganz entleert und immer wieder neu auflädt. Dann haben sie ihre höchste Leistungsbereitschaft erreicht. Bei der Wahl der Batteriekörper des Akkus muss man sich entscheiden, ob man mit den Li-Ionen Akkus insofern auf der sicheren Seite sein möchte, als sie eine höhere Energiedichte, geringe Selbstentladung und keinen Mememoryeffekt haben. Allerdings ist ihr Gewicht höher als das von NiMH Akkus. Das letztlich hat Auswirkung auf das Gesamtgewicht des Werkzeugs und kann somit ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl des Werkzeugakkus sein. Informieren muss man sich vor dem Kauf, welche Art von Akkus das gesuchte Gerät benötigt, denn man kann dann nur diesen nehmen und keine anderen Akkus. Und man muss wissen, unter welchen Temperaturbedingungen man generell arbeitet, den LI_Ionen Akkus sind bei tiefen Temperaturen nicht funktionsfähig, da sind NiCd Akkus besser, allerdings ist das Cd(Cadmium)umweltschädlich. NIMH Werkzeugakkus eignen sich dahingegen besonders für Geräte mit besonders hohem Energieverbrauch, haben aber auch eine enorme Selbstentladung (30% pro Monat), eignen sich wenig für niedrige Temperaturen und sind sehr empfinlich gegen Überladung.

Das Angebot an Werzeugakkus ist so groß und lang wie das Alphabet, denn von jedem Hersteller und für jede Marke eines Gerätes gibt es Werkzeugakkus mit unterschiedlichen Leistungsstärken in Volt. Der kleinste Akku liegt bei 2,4 Volt, der Stärkste bei 24 Volt.

 

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