Das darf im Werkzeugkoffer nicht fehlen

Jeder Haushalt sollte einen Werkzeugkoffer besitzen. Mit ihm können kleine Reparaturen durchgeführt und Möbel zusammengebaut werden. Selbst Menschen mit zwei linken Daumen sollten mit den Grundwerkzeugen eines Handwerkers umgehen können. Doch was gehört alles in einen guten Werkzeugkoffer?

Wer billig kauft, kauft doppelt…

Für einen Werkzeugkasten ist dies ein recht passender Spruch, denn gutes Werkzeug lässt sich leider oft nur am Preis erkennen. Billige Modelle hingegen fallen oft schon nach wenigen Nutzungen auseinander, Griffe brechen und Klingen stumpfen ab. Daher sollte man bei einem Werkzeugkasten lieber etwas tiefer in die Tasche greifen und dafür gute Qualität kaufen. Diese bleibt dann meist auch viele Jahre erhalten. Entsprechendes Werkzeug bietet unter anderem dieser Onlineshop.

Immer im Einsatz – der Schraubendreher

Ob man einen Schreibtischstuhl aufbauen oder eine Heizung öffnen möchte, es gibt immer eine Schraube, die gedreht werden muss. Um für jede Anforderung gerüstet zu sein, legt sich der clevere Heimwerker gleich eine ganze Flotte an Schraubendreher an. Im Set sollten auf jeden Fall zwei Schlitzschraubendreher enthalten sein, einer für große und einer für kleinere Schrauben. Bei Kreuzschlitzschraubendrehern sollte die Palette noch größer sein, denn hier muss die Klinge perfekt in den Schlitz passen. Gute Werkzeugkästen verfügen über viele Aufsätze für einen Schraubendreher. So hat der Handwerker immer den richtigen Dreher parat. Um die Kraftübertragung perfekt ausnutzen zu können, ist der richtige Griff gefragt. Experten empfehlen einen Kunststoffgriff mit mehreren Kanten, der gut in der Hand liegt.

Inbusschlüssel für Sechskantschrauben

Um Schrauben, die einen Innensechskant im Schraubenkopf besitzen, zu befestigen oder zu lösen, darf auch ein Innensechskantschlüssel, vor allem bekannt als Inbusschlüssel, nicht fehlen. Um gegen alle Eventualitäten gewappnet zu sein, sollte ein Hobbywerker stets mehrere Inbusschlüssel im Haus haben. Idealerweise deckt der Werkzeugkoffer alle Größen von zwei bis 10 Millimetern ab. Am häufigsten kommen die Vier- bis Sechsmillimeterschlüssel zum Einsatz. Diese dürfen also auf keinen Fall fehlen.
 Eine ebenso umfangreiche Ausstattung empfiehlt sich auch für den klassischen Schraubenschlüssel. Er kommt zum Einsatz, wenn Schrauben mit einem Außensechskant gelöst oder befestigt werden müssen. Hier bieten sich Kombischlüssel an, die gleichzeitig auch mit einem Ringschlüssel ausgestattet sind. Der Koffer sollte alle Größen zwischen acht und 17 Millimetern abdecken.

Zangen und Schneider für verschiedene Einsatzgebiete

Zangen sind nützliche Werkzeuge, die die menschliche Kraft um ein Vielfaches verstärken können. Sie eignen sich daher gut, um sehr festsitzende oder angerostete Schrauben zu lösen. Die klassische Schlüsselzange sollte in zweifacher Ausführung im Haushalt vorhanden sein, eine große und eine kleinere. Zusätzlich lohnt sich die Anschaffung einer Kombizange. Sie verfügt in der Regel über mehrere Greifflächen und eignet sich zusätzlich zum Abknipsen von Drähten und ähnlichem. Für entsprechende Arbeiten sollte ein Werkzeugkoffer darüber hinaus mit einem Seitenschneider ausgestattet sein. Mit diesem lassen sich Nägel, Drähte oder Kunststoffe leicht beschneiden.

Dieses Werkzeug gehört ebenfalls zur Standardausrüstung

Neben der Vielzahl an Schraubendrehern, -schlüsseln, Zangen und Schneidern sollten auch die folgenden Werkzeuge zur Standardausrüstung eines jeden Werkzeugkoffers gehören:

  • Ein Hammer mit einem Kopfgewicht von etwa 300 Gramm
  • Ein Hammer mit einem Kopfgewicht von etwa 100 Gramm
  • Ein Stahlmaßband
  • Eine kleine Bügelsäge
  • Ein Fuchsschwanz
  • Eine Wasserwaage
  • Eine Ratsche
  • Ein Cuttermesser

Des Weiteren hat der gut gerüstete Heimwerker stets auch eine Auswahl verschiedener Nägel und Schrauben zu Hause.

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