Terrasse verfugen - richtig gemacht

Eine gut und ordentlich durchgeführte Verfugung der Terrasse mit Pflastersteinen liefert nicht nur einen schönen optischen Eindruck. Sie kann auch ein Helfer zum Beispiel bei der Vermeidung von Unkraut sein. Zudem wirken Pflastersteine, die farblich auf Haus und Garten abgestimmt sind, vereinheitlichend und schaffen so einen harmonischen Gesamteindruck und ein angenehmes Gefühl von gutem Stil beim Wohnen.

Beim Verfugen von Terrassen gibt es hinsichtlich der Materialien zwei Möglichkeiten: loses und festes Füllmaterial. Welches Material, das für den jeweiligen Zweck beste und geeignetste ist, sollte man vor Beginn der Arbeiten ergründen. Verschiedene Argumente spielen hier hinein. Aber letztlich sollten Gesamteindruck – zum Beispiel das Anpassen des Mörtels an die Farbe der Platte – und Funktionalität entscheidend sein für die Wahl. Dieser Ratgeber will bei der richtigen Wahl und bei der richtigen Verarbeitung hinsichtlich eines schönen Wohnens behilflich sein.

Lose Füllmaterialien

Hier kommen Sand, bzw. Quarzsand in Frage, aber auch Gesteinsmehl. Die Breite der Fugen bestimmt hier die Feinheit des Füllmaterials. Je schmäler die Fugen also, desto feiner sollte dementsprechend auch das Füllmaterial sein. Lose Materialien haben sowohl Vor- als auch Nachteile. Der gravierendste Nachteil ist sicher das Auswaschen der Plattenabstände bei starkem Regen. Nach einem solchen kann es notwendig sein, die Fugen wieder mit Sand aufzufüllen, was auf Dauer gesehen immer wiederkehrende Arbeit verspricht. Der Vorteil einer losen Verfugung besteht in der Anpassungsfähigkeit des Materials. Es kann nicht zu Spannungen kommen, welche die Terrassenplatten unter Umständen beschädigen.

Festes Füllmaterial

Früher war es beim Bauen durchaus gängig, Fugen durch Beton oder Zement auszufüllen. Man ist inzwischen beim Verfugen durch Erfahrung klüger geworden und vermeidet dieses Verfahren. Der Zement führt nur zur starren Bindung der Pflastersteine. Es wäre dann nicht mehr möglich, dass die Fugen arbeiten, sich also eventuellen Veränderungen in der Untergrundbeschaffenheit anpassen.

Deshalb liegt der Standard bei den festen Füllmaterialien heute beim dauerelastischen Pflasterfugenmörtel. Ihn gibt es sowohl in der wasserdurchlässigen Form als auch in der wasserundurchlässigen Ausführung. Beide werden aber sehr ähnlich verarbeitet. Lediglich der Zeitbedarf bis hin zur Belastbarkeit ist bei beiden Produkten ein anderer. Der große Vorteil, den der Fugenmörtel bietet, ist die optimale Versiegelung der Fläche. Es empfiehlt sich, hierfür den Mainbrick Pflasterfugenmörtel zu verwenden. Er lässt bei der Verarbeitung einen größeren zeitlichen Spielraum zu, diese muss also im Vergleich mit anderen Produkten nicht so zügig erfolgen. Ein weiteres Plus dieses Mörtels ist die Durchlässigkeit von Luft und Wasser. Eine Voraussetzung für die Erhaltung eines gesunden Bodenklimas auch unterhalb der Pflastersteine. Weiterhin ist der Mainbrick Pflasterfugenmörtel frostbeständig und abriebfest. Im Vergleich zu manch anderem Mörtel kann dieses Produkt in fünf Farbtönen erworben werden. Selbstverständlich ist es auch umweltverträglich und vermeidet das Entstehen von Unkraut. Ein Muss für das optimale Bauen, Gestalten und Verfugen von Terrasse und Garten, sowie das Verlegen von Pflastersteinen. Für alle Steine ist dieser Fugenmörtel die richtige Wahl.

Die richtige Verarbeitung der Materialien

Beim Verlegen und Verfugen der Pflastersteine muss auf Dehnungsfugen geachtet werden. Sie sind wichtig, damit die Ausdehnung der Steine bei Hitze oder Frost abgefangen werden kann, und auch für die Ableitung von Feuchtigkeit beim Regen werden sie benötigt.
Beim Verfugen mit losen Materialien muss man diese zunächst einmal mischen. Ein Fugenmaterial, welches sich aus Quarzsand und feinem Splitt zusammensetzt, ist hierfür ideal. Es lässt sich nicht so leicht aus den Zwischenräumen herauswaschen, sondern verkeilt sich zwischen dem Pflaster. Dies führt zu einer längeren Erhaltung der Fuge. Beim Verfugen muss auf einen trockenen Untergrund geachtet werden. Das Material wird zunächst zwischen das Pflaster hinein gestreut. Anschließend sollte mit einem Besen in allen Richtungen über die Pflastersteine gekehrt werden, damit eine gute Verteilung des Sands gewährleistet ist.

Beim Ausfüllen der Fugen mittels einer dauerelastischen Fugenmasse empfiehlt es sich, zunächst die Anweisungen des Herstellers genau zu lesen. Denn dieser Ratgeber ist wichtig, um das passende Mischungsverhältnis von Wasser und Fugenmaterial zu erfahren. Nach dem Anrühren kann die Masse verarbeitet werden. Sie wird mit Hilfe einer Gummilippe eingearbeitet. Die schmalen Stellen, die sich zwischen Hauswand und Pflaster finden, werden mit einer entsprechend schmalen Maurerkelle bearbeitet. Rückstände auf den Steinen müssen zeitnah entfernt werden. Hierzu ist ein nasser Schwamm nötig, der – ähnlich dem Plattenverlegen im Innenbereich – für eine saubere Ausarbeitung unverzichtbar ist. Einige Stunden lang sollte der frisch verfugte Boden vor Regen und Nässe geschützt werden. Die Anleitung des Herstellers gibt Aufschluss darüber, wann die Bodenfläche voll belastbar ist.

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