Heizung optimieren

Für mehr Komfort und Sparsamkeit

Sich im eigenen Zuhause wohl zu fühlen ist ein Wunsch, den vermutlich jeder nachempfinden kann. In den eigenen vier Wänden soll es möglichst gemütlich sein. Also werden bequeme Möbel gekauft, stilvolle Einrichtungsgegenstände erworben und ansprechende Bodenbeläge verlegt.

Doch viele vergessen dabei, dass es neben teurem Mobiliar in erster Linie auf eine funktionierende Haustechnik ankommt. Nur so kann das eigene Zuhause zur Wohlfühloase werden. Wir werfen daher in diesem Beitrag einen Blick darauf, wieso Sie Ihre Heizung regelmäßig optimieren sollten. Neben dem hohen Komfort, der daraus resultiert, könnte auch Ihre Haushaltskasse geschont werden.

Die Heizung: Der Komfort-Bringer im Verborgenen

Was nützt die modernste Dusche – vielleicht sogar mit Regenmodus – wenn das Wasser nicht schnell genug warm oder viel zu schnell wieder kalt wird? Oder was bringt der schönste Bodenbelag – vielleicht sogar edles Parkett – wenn die Fußbodenheizung in die Jahre gekommen ist und ihren Dienst versagt? Die Heizung ist immer im Einsatz und sorgt dafür, dass wir uns zuhause wirklich wohlfühlen können. Doch in fast jeder Wohnung bzw. in jedem Haus gibt es Optimierungsbedarf bei der Heizung. Die Technologien entwickeln sich stetig weiter und bieten neuere, nachhaltigere und teilweise auch kostengünstigere Optionen.

Temperaturanpassung für jeden Raum und jede Situation

Hätten Sie gewusst, dass Sie mit jedem Grad weniger Heizleistung bereits rund 6 % der Energiekosten sparen können? Natürlich sollen Sie nicht zuhause im Kalten sitzen. Doch mit moderner Heiztechnik können Sie situationsgerecht heizen und somit für ein effizienteres Ergebnis sorgen. Eine zeitgemäße Heizung sollte über ein Thermostat verfügen, sodass Sie die Temperatur für einzelne Heizkörper gezielt einstellen können. Welche Temperatur Sie wählen, ist natürlich eine Frage der persönlichen Einstellung. Es hat sich jedoch gezeigt, dass sich viele Menschen im Wohnzimmer lieber etwas mehr Temperatur wünschen. Im Schlafzimmer kann die Luft dagegen etwas kühler temperiert werden.

Mit einer modernen Heizung können Sie die gewünschten Räume mit der nötigen Wärme versorgen. Teilweise lassen sich die Geräte mittlerweile auch über Apps steuern und sogar von unterwegs bedienen. So vermeiden Sie z.B., dass unnötig Wärme produziert wird, wenn die Heizleistung gar nicht benötigt wird.

Tipp: Besonders zukunftsweisend sind elektrische Heizgeräte. Eine Zentralheizung lässt sich oftmals nicht individuell genug für jeden Raum einstellen. Zudem bietet sie den Nachteil, dass die Wärme aufwändig über Rohre transportiert werden muss. Die elektrischen Heizgeräte erzeuge hingegen die benötigte Wärme im Raum selbst.

Nachhaltig denken und für die Zukunft vorsorgen

Wenn Sie sich für eine neue Heizung entscheiden, sollten Sie schon an die Zukunft denken. Achten Sie darauf, dass das gewählte Modell mit aktuellen Technologien wie Solaranlagen kompatibel ist. Thermische Solaranlagen werden immer effizienter und können dabei helfen, Heizkosten einzusparen. Darüber hinaus wird die Anschaffung und Installation von Solaranlagen vielerorts noch mit Fördergeldern subventioniert. Erkundigen Sie sich unbedingt nach Ihren Möglichkeiten.

So können Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus fit für die Zukunft machen und dabei auch noch finanziell zu profitieren. Natürlich müssen die Kosten im Verhältnis zum Nutzen stellen. Je eher Sie jedoch eine Umstellung vornehmen, desto eher wird sich die neue Heizung amortisieren. Fehlen Ihnen dazu die finanziellen Mittel, können Sie auch bei der Bank nach einem entsprechenden Kredit fragen. Häufig deckt sich die Stromersparnis mit der zu zahlenden Rate, sodass Sie keine monatliche Mehrbelastung in Kauf nehmen müssen und trotzdem eine modernere Heizung erhalten.

Weitere Tipps für effizienteres Heizen

Folgend noch einige weitere Tipps, die Sie beachten sollten, um in Zukunft effizienter zu heizen:

  • Regelmäßig die Heizungspumpe kontrollieren lassen und ggf. gegen ein sparsameres Modell austauschen
  • Hydraulischen Abgleich durchführen lassen, wenn Sie z.B. den Eindruck haben, dass die unteren Etage wärmer sind als die oberen
  • Rohre und Armaturen dämmen, um den Wärmeverlust (gerade im Winter) gering zu halten

Darüber hinaus können Sie Ihre Heizkosten natürlich auch immer über Ihren persönlichen Verbrauch steuern. Wer sich beim Warmwasserverbrauch ein bisschen einschränkt oder die Heizung wirklich diszipliniert regelt (z.B. via bereits angesprochener App), kann sich alleine über diesem Weg oft auf Einsparungen von mehr als 10 % freuen.

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