Parkettboden richtig pflegen

Parkett gehört nach wie vor zu den beliebtesten Bodenbelägen. Dafür sprechen auch mehrere Gründe. Es wird aus natürlichem Holz hergestellt und verbessert dadurch das gesamte Raumklima. Da der Parkettboden keine Chemikalien enthält, geht von ihm auch keine Gefahr für die Gesundheit der Bewohner oder für die Umwelt aus. Ein weiterer Vorteil besteht in der langen Haltbarkeit. Bei einer regelmäßigen und korrekt durchgeführten Pflege hält ein Parkettboden viele Jahrzehnte. Die Pflege ist jedoch gar nicht so aufwendig, wie oftmals befürchtet wird. Es müssen lediglich ein paar Dinge beachtet werden. Welche das sind, wird nachfolgend beschrieben.

Das Parkett trocken reinigen
Neben dem unbehandelten Parkett gibt es auch geöltes und lackiertes Parkett. Auch bei den versiegelten Ausführungen, sollte auf eine übermäßig hohe Feuchtigkeit bei der Reinigung verzichtet werden. Es gibt immer Bereiche, wie beispielsweise die Fugen oder die Randbereiche, in denen Feuchtigkeit eindringen kann. Deshalb ist in jedem Fall die trockene Reinigung vorzuziehen. Diese reicht in der Regel auch aus.

Es ist jedoch nicht empfehlenswert, bei der trockenen Reinigung des Parkettbodens, einen Staubsauger zu benutzen. Viele Staubsauger sind zwar mit einer sogenannten Parkettbürste ausgestattet, aber diese kann auch Kratzer an der Oberfläche verursachen. Die Kratzer sind zwar recht klein, aber durch die tägliche Reinigung häuft sich die Anzahl dieser kleinen Schäden, sodass sie schon bald deutlich sichtbar sind.

Am besten gelingt die Trockenreinigung mit einem Besen oder mit einem trockenen Wischmopp. Dieser sollte jedoch nicht mit einem Mikrofasertuch versehen sein, sondern lieber mit einem Wischtuch aus Baumwolle.

Das Parkett feucht reinigen
Nicht alle Verunreinigungen lassen sich trocken reinigen. Manchmal liegen Haustiere auf dem Fußboden. Dann kann auch das Fett von der Tierhaut auf den Fußboden gelangen. Es kann sich aber auch um Schuhcreme oder um eine andere Verschmutzung handeln, die sich nicht trocken beseitigen lässt. In solch einem Fall bleibt meistens nur die feuchte Reinigung übrig. Feucht bedeutet in diesem Fall aber nicht nass. Der Wischmopp sollte vor der Anwendung kräftig ausgewrungen werden, sodass er nur leicht angefeuchtet ist. Dem Wischwasser kann gerne etwas Reinigungsmittel beigemischt werden.

Parkettboden

Auf keinen Fall darf zur Parkettreinigung ein Scheuermittel oder ein aggressiver Universalreiniger zum Einsatz kommen. Derartige Mittel richten Schäden an der Oberflächenversiegelung an. Zur Reinigung und Pflege des Parketts stehen spezielle Mittel zur Verfügung. Bevor diese angewendet werden, sollten unbedingt die Hinweise zum Gebrauch gelesen werden.

Die richtige Parkettpflege
Es geht jedoch nicht nur darum, den Parkettboden von Verunreinigen zu befreien. Genauso wichtig ist auch die regelmäßige Pflege. Befindet sich der Parkettboden beispielsweise in einem Wohnraum, dann wird er auch regelmäßig strapaziert. In diesem Fall sollte er einmal im Monat mit Bohnerwachs behandelt werden. Dazu wird ein Pflegemittel verwendet, das auf Acryl basiert. Dadurch erhält der Parkettboden eine glänzende Oberfläche. Zudem schützt das Mittel vor starker Verschmutzung. Unmittelbar nach der Behandlung mit Bohnerwachs sollte der Boden nicht betreten werden. Das Mittel braucht etwa eine halbe Stunde bis es in die Oberfläche des Parketts eingezogen und ausgehärtet ist.

Zudem ist es sinnvoll, im Eingangsbereich des Zimmers eine Fußmatte zu legen. Diese entfernt schon sehr viel Dreck aus den Profilen der Schuhe. Insbesondere die zahlreichen kleinen Sandkörner, die sich gerne an den Schuhsohlen festsetzen, beschädigen die Oberfläche des Parketts.

Das Parkett fachmännisch verlegen lassen
Da ein Parkettboden sehr lange hält und besonders schön aussieht, wünschen sich viele Eigentümer einen solchen Fußbodenbelag in ihrer Wohnung. Es ist gar nicht so schwer, einen zuverlässigen Anbieter zu finden. Ist das Parkett fachgerecht verlegt worden, bereitet auch die Pflege keinen besonders hohen Aufwand mehr.

Fazit
    • Ein Parkettboden ist zeitlos schön und hält viele Jahrzehnte.
    • Das Holz weist eine regulierende Wirkung im Bereich der Luftfeuchtigkeit auf.
    • Ist der Parkettboden fachmännisch verlegt, verursacht er nur einen geringen Pflegeaufwand.

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