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Gartenmauer selber bauen

Gartenmauer selber bauen

Der Garten - eine Oase der Erholung und Ruhe. Zumindest sollte er das sein. Viele Gartenbesitzer fühlen sich durch neugierige Blicke von der Straße oder gar von den Nachbarn derart gestört und beobachtet, dass sie sich in schattige, uneinsehbare Ecken zurückziehen oder ihr grünes Paradies überhaupt nicht mehr benutzen. Abhilfe kann hier eine dekorative Gartenmauer schaffen. Sie hält die störenden Blicke ab und ist obendrein auch noch sehr dekorativ. Der Vorteil einer Gartenmauer ist, dass sie bei entsprechender Höhe nicht nur Blicke, sondern auch Tiere abhält, und der Garten so frei von Verwüstung und Exkrementen bleibt.

Ein Plus für den Garten

Des Weiteren lässt sich solch eine Gartenmauer sehr schön mit diversen Rankgewächsen bepflanzen, was den dekorativen Charakter noch unterstreicht. Eine Gartenmauer kann in verschiedenen Stilrichtungen erstellt werden. Dabei spielt es eine enorme Rolle, in welchem Stil diese Mauer gemauert wird. Man kann für die Mauer die verschiedensten Steine verwenden. Dazu gehören Natursteine wie auch Betonsteine mit Ziercharakter. Bevor Sie eine Mauer in Ihrem Garten mauern, sollten Sie daher abwägen, welchen Stein Sie zum Mauern der Mauer hernehmen können, um ein einheitliches Gesamtbild im Garten zu erstellen. Nachteilig könnte die Tatsache sein, dass sich die Mauer nicht nach Gutdünken auf- und wieder abbauen lässt, sondern fest installiert ist.

Wie geht man vor?

Um eine Gartenmauer zu errichten, muss man zuerst einmal das Fundament betonieren. Hierzu muss ein etwa 80cm tiefer Graben ausgehoben werden, der anschließend mit Holzlatten ausgekleidet wird. Das Konstrukt wird mit Beton aufgefüllt, der allerdings sehr zähflüssig sein muss. Eine Folie auf dem gegossenen Fundament verhindern, dass das Material beim Trocknen Risse bekommt. Im zweiten Schritt wird die eigentliche Mauer hochgezogen. Auf das Fundament wird eine etwa 1 cm dicke Schicht Mörtel aufgetragen, der Stein in das noch feuchte Material gedrückt und anschließend mit der Wasserwaage ausgerichtet. So verfährt man, bis die Gartenmauer die gewünschte Höhe erreicht hat. Die Steine müssen aber auf jeden Fall versetzt übereinander geschlichtet werden, um für ausreichende Stabilität zu sorgen. Sind nur gleich große Steine vorhanden, so lassen sich diese mit einem Mauerhammer in zwei kleinere Teile zerschlagen. Mörtel, der aus der Stoßfuge quillt, wird mit der Kelle abgestrichen und auf die kurze Seite des nächsten Steins gestrichen. Um zu gewährleisten, dass die Mauer gerade und waagrecht wird, empfiehlt es sich, die Ecken zuerst hoch zu mauern und zwei Nägel einzuschlagen, zwischen denen dann eine Richtschnur zur Orientierung aufgespannt wird.

Fertig ist die Gartenmauer

Als letzten Arbeitsschritt verfugt man die fertige Mauer. Ist der Mörtel vollständig gehärtet und ausgetrocknet, kann die Gartenmauer imprägniert werden. Wer möchte, kann dem Konstrukt noch eine Krone aufsetzen, damit sich das Wasser bei Regen nicht auf der Oberseite sammeln kann. Solche Kronen gibt es bereits fertig im Baumarkt zu kaufen.

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