Wärmezirkulation und Wärmestrahlung

– zwei unterschiedliche Prinzipien der Wärmeverteilung!

Im Gegensatz zu einer Heizung, die mit den sogenannten Heizkörpern als Heizelement sowohl Wärme abstrahlen als auch mittels Luftzirkulation im Raum verteilen kann, handelt es sich beim Heizlüfter um ein Elektrogerät, welches die Luft mithilfe eines Gebläses im Raum verteilt. Neben diesem Prinzip ist es jedoch vor allem die energetische Verwertung, welche beide Heizarten voneinander unterscheidet, da Heizungen zu einem hohen Anteil mit fossilen Brennstoffen betrieben werden. Eine von wenigen Ausnahmen bilden die sogenannten Nachtspeicherheizungen, welche ebenfalls Wärme über eine Luftzirkulation in den Raum abgeben. Darüber hinaus verfügen diese Öfen jedoch auch über sogenannte Speicherelemente, die als Speichermasse Wärme über einen längeren Zeitraum speichern und langsam abstrahlen können. Im Hausgebrauch des Niedertarifstroms zur Schwachlastzeit, das heißt in der Nacht, waren diese Heizungen durchaus rentabel, aufgrund des niedrigeren Strompreises.

Mit der Änderung des Regelsteuersatzes für Tag- und Nachtstrom wurde der Hoch- und Niedertarif des Stromes 2007 hinfällig und der Abgleich führte zu einer nicht mehr bemessenswerten Existenzgrundlage dieser Heizungsform. Wie verhält es sich hingegen mit den Heizlüftern?

Die Funktion und der Gebrauch von Heizlüftern!

Als Direktheizung wird der Heizlüfter vor allem zur schnellen Belüftung von kleinen Räumen benutzt, welche flexibel erwärmt werden müssen. Das Elektrogerät wird dazu an eine 220 Volt betriebene Steckdose gekoppelt und kann sofort in Betrieb genommen werden. Dazu wird, die durch einen Ventilator angesaugte Umgebungsluft angesaugt und über eine Heizwendel, einen Heizdraht oder eine Keramikheizplatte gelenkt, wobei sich diese erwärmt. Neben dem geringen Anschaffungspreis sowie seiner kompakten Bauweise und den flexiblen Einsatzmöglichkeiten ist es vor allen Dingen schnelle Wärmeentwicklung, welche den Heizlüfter auszeichnet. Ein Heizlüfter Vergleich sollte dennoch immer vorgenommen werden, um die Nachteile eines Heizlüfters zu umgehen oder kostengünstig zu reduzieren.

Zu den Nachteilen eines Heizlüfters zählen zum einen, die Aufwirbelung von Staub und Schmutz, durch die Lüftungsmechanik des Elektrogerätes sowie die damit einhergehende Austrocknung der Atemwege, womit das Gerät gerade für Allergiker ziemlich ungeeignet ist. Des Weiteren ist der Gesamtwirkungsgrad des Heizungsvorganges mit einer herkömmlichen Heizung kaum zu vergleichen, was sich somit in den Betriebskosten äußert. Dennoch verfügt das Gerät über Vorteile, den der Gebrauch des Gerätes maßgeblich beeinflusst.

Der Heizlüfter, das Gerät für Heimwerker und Handwerker!



Die Flexibilität des Heizlüfters, diesen sofort in unbeheizten Räumen zur Nutzung aufstellen zu können, bietet gerade dem Hausbesitzer, dem Heimwerker sowie dem Handwerker mannigfaltige Einsatzmöglichkeiten.

So lässt sich das Elektrogerät in niedrig frequentierten Räumen nutzen, die in ihrem Gebrauch ausschließlich für Stunden oder wenige Tage zur Verfügung genommen werden. Dazu zählen zum Beispiel Gästezimmer oder Hobbyräume, die ausschließlich dem Zweck dienen, zu einem gewissen Zeitpunkt Freizeit- oder Unterbringungsmöglichkeiten zu bieten. Des Weiteren wird das Gerät oft in Kellerräumen, kleinen Werkstätten oder Sanitärräumen benutzt, die ebenfalls nur zeitweise ausgelastet werden.

Der Heizlüfter ist somit als eine Zusatzheizung zu betrachten, welche im Notfall oder zum Frostschutz eingesetzt werden kann. Dem Handwerker bietet das Gerät zur Winterzeit einen beheizten Pausenraum, den es den Arbeitern ermöglicht, sich schnell und zügig aufzuwärmen. Darüber hinaus verfügt der Heizlüfter, wie eine Heizung, über ein Thermostat sowie je nach Bauart über Heizprogramme, die mit einer Zeitschaltuhr das Heizen vorplanen können. Der Stromverbrauch des Gerätes wird in Heizleistung (Watt) pro Stunde angegeben.

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