Radiatoren - sicheres Aufstellen und Handhaben

Aufgrund des sehr kalten Winters entschließen sich immer mehr Hausbewohner, die gewöhnliche Heizung mittels eines Öl - Radiators zu unterstützen.
Für den ordnungsgemäßen und sicheren Gebrauch sind allerdings mehrere Maßnahmen notwendig, damit die Radiatoren arbeiten können.
Ein Radiator ist ein Gerät, bei dem mittels strombetriebenen Heizdrähten eine Thermoflüssigkeit, das sogenannte Thermoöl, im Innern aufgeheizt wird. Das Gehäuse des Radiators besteht in den meisten Fällen aus einem gut leitenden Metall.
Die aufgeheizte Flüssigkeit gibt nun seine Wärme an das kältere Metall ab; die dabei entstehende Wärme, die sogenannte Infrarotwärme, heizt dann die Umgebung.
Bei der Wahl des Standortes sollte zunächst darauf geachtet werden, dass das Gerät weg von offenem Feuer und anderen Heizkörpern steht. Außerdem muss auf festen Untergrund geachtet werden.
Ein Radiator besitzt in den meisten Fällen Rollen oder Standfüße, hier muss vor Inbetriebnahme überprüft werden, ob diese fest sitzen und keine Bruchstellen haben.
Bedenken Sie, dass ein Umkippen des Geräts katastrophale Auswirkungen haben kann!
Ein weiterer Sicherheitsaspekt ist die sichere Handhabung: viele Benutzer vergessen den hohen Energiebedarf ihres Radiators. Handelsübliche Geräte haben einen Stromverbrauch von 2.500 - 3.500 Watt. Sollte eine Kabeltrommel zur Verlängerung des Stromkabels dienen, muss diese komplett abgerollt werden, denn das Kabel heizt sich durch die hohe Wattzahl auf. Befindet sich das Kabel noch in eingerolltem Zustand, kann im schlimmsten Fall die Kabeltrommel Feuer fangen.
Weiterhin ist es für einen sicheren Gebrauch empfehlenswert, eine Zeitschaltuhr zwischen das Gerät und der Steckdose zu schalten. Sollte vergessen werden, das Gerät auszuschalten, wird die Gefahr der Überhitzung verhindert.
Darüber hinaus darf ein Radiator nie abgedeckt werden, sei es mit einem Tuch oder einem Kleidungsstück, welches getrocknet werden soll. Durch das Abdecken wird das Abstrahlen der Infrarotwärme verhindert, mit der Folge, dass das Gerät selber aufgeheizt wird und die Thermoflüssigkeit ihre Wärme nicht mehr abgeben kann. Das Gerät kann somit Feuer fangen.
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