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Eine Wand muss her

Große Räume und ein offenes Wohngefühl, das ist schön aber meist nur so lange wie man alleine wohnt. Zieht erst einmal der Lebenspartner ein oder es kommen Kinder dazu, oder vielleicht nur jemand zu Besuch, merkt man schnell wie unpraktisch ein solcher Wohnstil sein kann. Kommt dann der Wunsch auf, ein separates Zimmer zu haben oder einen großen Raum zu unterteilen, dann kann man sich zur Not selbst helfen und eine Wand aus Rigips bauen.

Einfache Operation Eigenbau

Rigipsplatten gibt es in jedem Baumarkt. Aber selbst dem Laien wird schnell klar werden, dass das nicht alles ist, was man zum Bau eine Zwischenwand benötigt. Die Platten alleine würden keinen Halt finden und auch keine Schallschutz bieten. Man braucht also noch eine Unterkonstruktion sowie ein Dämmmaterial zur Füllung der neuen Wand. Das Ständerwerk kann man entweder aus Holz oder aus Metall bauen. Ein wenig ist das Geschmackssache, jedoch kann man zu den Vorteilen von Metall sagen, dass es haltbarer ist, man weniger Querstreben braucht und der Brandschutz besser ist. Dafür ist Holz leichter zu bearbeiten und bietet daher besonders Bauanfängern einen nicht zu verachtenden Vorteil

Erst der Rahmen macht das Bild komplett

Das Ständerwerk oder der Rahmen, auf den die Rigipsplatten nachher aufgeschraubt werden, ist das Herzstück der neuen Wand. Er sollte aus mindestens 4x4 cm dicken Kanthölzern bestehen und er sollte mit geeignet großen Dübeln in der Wand verankert werden. Zwischen die Rahmenkonstruktion kommt dann die Dämmung. Einfacher ist es, wenn man von einer Seite bereits die Platten aufschraubt, dann findet das Material auch Halt. Als Füllung kann man dicke Dämmstoffplatten nehmen oder auch lose Textilreste, die als Häcksel angeboten werden. Sobald man von beiden Seiten die Platten aufgeschraubt hat, hat man eine ebene Fläche vor sich. Damit das wirklich der Fall ist, sollte man unbedingt Schrauben mit Senkköpfen nehmen, die außerdem nicht rosten können. Sonst drücken sich die Schraubenköpfe durch die Tapete und nach einiger Zeit entstehen hässliche Rostflecken. Verbleibende Unebenheiten einfach mit Spachtelmasse glatt machen. Nun fehlt eigentlich nur noch die Tapete und schon hat man ein Zimmer mehr.

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