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Der Hobbyheimwerker als Restaurator

Ob es sich um einzelne Möbelstücke, das geliebte Elternhaus oder auch ein gerade gekauftes, altes Gebäude handelt - Profis und Hobbyheimwerker haben sich seit eh und je mit der Restaurierung beschäftigt. Und warum auch nicht? 

Warum sich so manche Restaurierung lohnt

Manchmal, wenn ein geliebter Mensch von uns geht, bleiben viele kostbare Erinnerungsstücke zurück. Hier geht es teilweise um konkreten materiellen Wert, aber auch der sentimentale Wert ist hier von großer Bedeutung. Das geerbte Elternhaus beispielsweise ist vielleicht nicht mehr unbedingt in einem tadellosen Zustand und für viele Heimwerker beginnt dort der besondere Reiz. Es ist wie eine Reise durch die eigene Geschichte, wenn man die Gelegenheit hat, das Haus der Eltern wieder auf Vordermann zu bringen. Die häufig anspruchsvollen Arbeiten lohnen sich nicht nur, wenn man selbst das jeweilige Haus bewohnen möchte, sie steigern auch den Gewinn beim Immobilienverkauf.

Der Spaß an der Restaurierung zeigt sich auch an den Fällen, in denen jemand ein fremdes Haus speziell für diesen Zweck kauft. Als leidenschaftlicher Heimwerker kann man das wie ein Kind als Besuch auf dem Spielplatz erleben. Etwas nicht gleich komplett neu zu bauen, sondern den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen, ist für viele auch ein ganz besonderes Erlebnis. Die Tätigkeit des Restaurierens steht dabei im Vordergrund, der eigene Besitz des restaurierten Gebäudes muss also nicht mal den Ansporn bieten. Niemand hindert einen daran, wenn man im Nachhinein dann die restaurierte Immobilie verkaufen möchte. Damit lassen sich häufig nicht nur die Kosten der eigenen Arbeit decken, man kann so auch Gewinn machen – in ideeller und materieller Hinsicht.

Die professionelle Vorgehensweise

In vielen Fällen legt man als Hobbyheimwerker einfach so los. Manchmal ist aber auch mehr Vorbereitung geboten. Will man beispielsweise ein Haus restaurieren und anschließend die Immobilie verkaufen, ist es mitunter ratsam, professioneller zu planen und so geht man bei einer fachmännischen Restaurierung wie folgt vor:

  • Die vorhandenen Materialien des Gebäudes werden geprüft (was verwendet und wieder verwendet werde sollte)
  • Ausarbeitung eines genauen Zeitplans (hier sollte man sich über die Vorgehensweise und das gewünschte Endergebnis im Klaren sein)
  • tiefer gehende Reinigungsarbeiten
  • Sicherung unbeschädigter Stellen (sonst besteht die Gefahr bei der geplanten Restaurierung gegen sich selbst zu arbeiten)
  • Den Verlauf, die Forstschritte und Rückschläge der Restaurierungsarbeiten sollten genau festgehalten werden (so kann man u.a. beim Immobilienverkauf den gesteigerten Wert des Objekts besser belegen)
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    Diese Arbeiten können mit entsprechendem Aufwand der Hobbyheimwerker auch selbst erledigt werden. Sollte es zu Unsicherheiten kommen, kann man allerdings immer noch eine sogenannte Restaurierungsberatung konsultieren.

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