Ab in die Federn
Oder habt ihr in eurem neuen Heim noch gar kein Bett oder braucht ihr inzwischen vielleicht ein Neues? An handwerklichem Geschick fehlt es euch ja nicht, deswegen wäre es doch eine tolle Sache, euer neues Bett einmal selbst zu bauen. Je nach Modell und Form ist dies zudem relativ einfach zu bewerkstelligen, es gilt lediglich ein paar Tipps zu beachten und dann kann es auch schon losgehen!
Überlegungen im Vorfeld
Die einfachere und schnellere Variante ist natürlich, sich ein schönes Bett zu kaufen, schließlich ist dies meist das erste Möbel, das man in einer neuen Wohnung braucht. Schlafen ist eines der Grundbedürfnisse des Menschen und so ist ein gutes und bequemes Bett wichtiger als etwa die richtige Wohnzimmerlampe oder das dekorative Aufhängen der Bilder. Ein Bett hat man meist nicht nur ein paar Jahre, deswegen sollte man sich vor dem Kauf oder dem Eigenbau genau überlegen, welches Material (welche Holzart) man bevorzugt, wie groß die Liegefläche sein soll und welche Form das Bett haben soll.
Sich einen Überblick verschaffen
Hat man sich einmal entschieden und konnte etwa den schönen und stilvollen Betten bei Avandeo widerstehen, muss man also selbst Hand anlegen. Zunächst geht der Weg aber wohl trotzdem zunächst wieder in Möbelhäuser, um sich verschiedene Modelle anzusehen und sich einen Überblick darüber zu verschaffen, was man eigentlich schön findet und was in das jeweilige Schlafzimmer rein optisch passt. Danach gilt es das Holz auszuwählen und nicht irrelevant hierbei ist auch seine Verarbeitbarkeit. Hartes Holz ist schwieriger zu verarbeiten als weiches, Unterschiede gibt es auch bezüglich der Helligkeit und Dunkelheit des Holzes.
Die Bauanleitung
Hat man beispielsweise schon eine Matratze, ist die Größe des Bettes ja schon vorgegeben und so kann man sich bereits auch den Lattenrost besorgen, um den Bettrahmen sozusagen direkt darauf abzustimmen und um den Rost herum zu bauen. Im Grunde braucht man nun nur zwei Seitenteile sowie ein Kopf- und ein Fußteil aus dem jeweiligen Holz zuschneiden und danach die vier Einzelteile mit Zinkkeilen zu einem Rahmen zu vereinen. Stabilität wird hier zum obersten Gebot und so kann man beispielsweise zusätzliche Zinkwinkel in die Ecken schrauben und die vier Streben dadurch miteinander verbinden. Möchte man noch ein höheres Kopfteil zum Anlehnen haben, sollte man sich dieses lediglich höher zuschneiden, an der Verbindung und Verschraubung ändert dies allerdings nichts. Für die Bettfüße kann man sich einfach Keile zuschneiden und diese an den Ecken anbringen und festschrauben. Klingt alles eigentlich ganz einfach, oder? Ist es auch! Und so gut wie in einem eigens gebauten Bett schläft man wohl sonst nirgendwo auf dieser Welt!